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In eigener Sache

Left Hand Corner

Ein neues Logo


Wuppertal, 10. Januar 2004
Alle paar Jahre wieder soll es sein. Ein neues Logo. Das Vierte in acht Jahren. Das Logo lebt. Und mit ihm die Thematik. 
1997
Pointillistische Heim-Computer-Kenntnisse. Die linke Hand schreibt Spiegelschrift. Schriftart "Kids". Sogar die TAZ Berlin bildet das Logo ab. 5 Ausgaben.
1999:
Immer noch schreibt die Linke Spiegelschrift. Aber jetzt mit Schattierungen Und farbig. 6 Ausgaben. LHC jetzt auch im Internet.
2000:
Der Text wird klarer. Die Spiegelschrift bleibt. Der Untertitel wandert oben klein ins Logo:
"Infos, Bilder, Texte, Songs für Links- und  Rechtshänder-, -füsser-, -äuger-, -Innen etc "
2004:
Ein Mandala? Ein Labyrinth? Spaß an Symmetrie. Kurz und schnell ist nur das Kürzel. Englisch bleibt. Die LHC-Amtssprache bleibt deutsch.


In eigener Sache
Am Dienstag, 17.10.2000 wird Left Hand Corner 3 Jahre alt. Die aktuelle Situation:

Wuppertal. Ende September 2000. Die Resonanz auf den Brief an alle AbonnentInnen im Juli 2000 war überraschend gross und zu 98 % mutmachend positiv. Dafür danke ich allen Lesern und Leserinnen! Ca. 30 von ca. 200 Empfängern haben sich schriftlich oder via e-mail gemeldet. Den meisten Raum nahm in allen Zuschriften das Thema RÜCKSCHULUNG AUF DIE LINKE HAND BEIM SCHREIBEN ein. Dies und auch alle anderen Aktionen und Re-Aktionen der Leser sind mir Zustimmung genug, um das Medium weiter zu machen. 

Hier ein Beispiel von einer Leserin aus Trier:

 ". . . Ich hoffe außerdem, dass meine Bemühungen, weitere Abonnenten für die LHC zu finden, Erfolg zeigen; ich fände es traurig, wenn alle Ihre so intensiven Bemühungen im Sande verlaufen würden. Ich selbst wäre auch gerne bereit, einen höheren  Betrag für die 1/4-Jahreszeitschrift zu zahlen und hoffe, es gibt noch weitere positive Akzeptanz auf Ihr Rundschreiben. . . . "

Einige anonyme und namentliche Spenden gingen auf dem Konto (siehe VERMISCHTES/Bestellung) ein. Herzlichen Dank an Alle ((-: ° (dieser Smiley zeigt sein "rechtes Hirn" und denkt: "Ich schreibe links . . ") 

All' Ihr Interesse, liebe Leserinnen und Leser, sind mir gerne erfüllte Aufforderung zum Weitermachen.

Wir werden uns auch weiterhin bemühen, am Puls des Themas zu bleiben und Objektivität und Unabhängigkeit zu bewahren. Heft Nr.12 wird voraussichtlich Ende Oktober 2000 erscheinen.


In eigener Sache

Folgenden Brief schickten wir am 19. Juli 2000 an alle AbonnentInnen. Er erklärte die damals aktuelle Situation der Zeitschrift
Left Hand Corner
In eigener Sache           Wuppertal, 19. Juli 2000 

Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent ! 
Statt der von Ihnen mit Recht erwarteten 12. Ausgabe von  Left Hand Corner will ich Ihnen mit diesem Schreiben folgende Mitteilungen machen und bitte Sie bereits jetzt höflichst um Ihr Verständnis: 
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Denkpause
Ich bin ein 47 Jahre alter, sich seit Mitte 1999 beim Schreiben zurückschulender Linkshänder. Bereits 1998 hatte ich einen Rückschulungsversuch unternommen, aber nach sechs Wochen wieder abgebrochen. Durch meine, so weit erkennbar, jetzt gut verlaufende Rückschulung sehe ich heute viele Dinge anders, als am Anfang meiner intensiveren Beschäftigung mit dem Thema Linkshändigkeit vor ca. fünf Jahren. Dies ist ein wichtiger Grund für meine Bitte an Sie, mir und allen Beteiligten, aber auch Ihnen selbst, liebe Leserinnen und Leser, eine Denkpause zu gewähren. 

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Rückschulung
Während der Fertigstellung der 12. Ausgabe in den letzten Monaten ist mir immer klarer geworden, welchen Stellenwert das Thema Rückschulung eigentlich hat, bzw. haben sollte. Und dies völlig unabhängig vom Alter der sich zurück Schulenden. Mehr und mehr hatte ich Gelegenheit, sich rückschulende Linkshänder kennen zu lernen. Die Gelassenheit, menschliche Wärme, 
Ehrlichkeit und dabei trotzdem Begeisterung mancher dieser Menschen haben mich angenehm beeindruckt. Ganz plastisch wurde dieser positive Eindruck z.B. durch den Trierer Meister-Pianisten Geza Loso. Dies sollte nicht als Abwertung der sich nicht zurück schulenden Linkshänder verstanden werden. Ich war selbst 46 Jahre lang einer. Aber der Rückschulung und damit einer positiveren Sicht auf das Thema "Linkshänder" gebührt höchste Priorität. 

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Warum und wozu Left Hand Corner ? 
Das Heft ist seit Oktober 1997 jetzt 11 mal erschienen. Es war und ist noch immer meine Absicht, mit einer regelmässig erscheinenden Zeitschrift das Thema immer wieder "auf den Tisch" zu bringen. Zwei völlig unterschiedliche Erscheinungen gaben mir den Anlass: Die mir über Jahrzehnte hinweg immer wieder begegnenden Frustrationen in Gitarren-Geschäften wegen
nicht vorhandener Linkshand-Gitarren. Und die Begegnung mit einer jungen Familie, deren dreijähriger Sohn offensichtlich Linkshänder war. Als ich dies nebenbei bemerkte, schrie der Vater: "Mein Sohn wird kein Linker!" Das
war 1996. In der ersten Ausgabe im Oktober 1997 stand im Impressum: 
"Weniger aus der Sicht der Wissenschaft, die sich in unterschiedlichster Weise seit ca. 100 Jahren mit dem Thema befasst, sondern ergänzend dazu aus der Sicht der "Betroffenen", steht mit dieser Zeitschrift ein Diskussions-, Informations- und nicht zuletzt Unterhaltungs-Forum zu Verfügung."
Diesem Konzept versuchten wir immer Rechnung zu tragen. Erfreulich viele Diskussionpartner, Korrespondenten und Co-Autoren erfüllten 
Left Hand Corner mit Leben. Ihnen danke ich im Namen aller LeserInnen recht herzlich ! Möge das munter so weitergehen. 

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Konkurrenz
Neben vielen Mut machenden Zuschriften und Äusserungen von Ihnen, liebe Abonnentinnen und Abonnenten bekam ich auch Vorwürfe und Missgunst zu spüren, mündlich wie schriftlich. Manche betrachteten mich als unliebsame "Konkurrenz", manche sprachen mir Kompetenz ab, manche unterstellten mir Profit-Gier und manche versprühten nur unfreundliche Worte ohne nähere Begründung. Dass mit dem Thema auch Konfrontationen einhergehen, war und ist mir klar. Aber insgesamt habe ich die Kontroversität doch unterschätzt. Ich hielt die Inhalte der Hefte für eine genügende Rechtfertigung gegen solcherlei
Verdächtigungen. 
 

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Zahlen + Fakten
Sie erhalten diesen Brief als eine(r) von 250 AbonnentInnen. 90 % davon sind weiblichen Geschlechts, verteilt über alle Bundesländer, Österreich und die Schweiz. Allein in den vier Monaten von Januar bis April 2000 kamen 70 (!) neue Abos dazu und damit fast doppelt so viele, wie im ganzen Jahr 1999. Steigender Resonanz erfreut sich auch die Homepage lefthandcorner.wtal.de mit z.Zt. 500 Besuchern/Monat. 75% aller Abos wurden immer pünktlich bezahlt. Herzlichen Dank! Wenn die Zahlen insgesamt auch gering sind, zeigen sie doch Ihr steigendes Interesse und machen Mut, das Projekt fortzusetzen. Unter Beibehaltung der aktuellen Kostensituation brauchen wir aber ca. 1000 Abonnenten, um die Kosten für Herstellung und Verteilung der Zeitschrift in der vorliegenden Form ausgleichen zu können (ohne "Lohnkosten"). Bisher sind die
Kosten jeweils etwa doppelt so hoch wie die aus Abos und Anzeigen erzielten Einnahmen. 

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Form, Inhalt + Zukunft
Themen rund um "Linkshänder" gibt es noch für viele Ausgaben. Die Vielfalt liegt auf der Hand und die breite Gesellschaft beginnt erst seit wenigen Jahren, sich des Themas in ganzer Tragweite bewusst zu werden. Insofern hat Left Hand Corner "Zukunft" und soll auch weiter bestehen. Die Arbeit daran macht mir nach wie vor großen Spaß. Doch in welcher Form soll es weiter gehen? Und auf wieviele Schultern verteilt? In welcher Auflage? 

Egal, welche Antworten sich finden werden: Im Oktober 2000 wird Ausgabe 
Nr. 12 erscheinen. Ob es die Letzte sein wird, hängt von der weiteren Finanzierbarkeit ab. 

Bitte schreiben, faxen oder e-mailen Sie mir Ihre Meinungen und Vorschläge. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihr
Verständnis, 

mit freundlichen Grüßen 
Norbert Martin 

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